Rhein-Westerwald

1962 wurde der Naturpark Rhein-Westerwald gegründet und hat eine Größe von ca. 446 km². Im Wesentlichen beschränkt sich der Naturpark auf den rechtsrheinischen Niederwesterwald, zwischen Feldkirchen und Rheinbreitbach. Er liegt im äußersten Westen des größeren Naturraums Westerwald. Die höchsten Erhebungen des Naturparks reichen bis auf eine Höhe von knapp 450 m. Seine Hügel sind häufig vulkanischen Ursprungs, erkennbar an den Tuffdecken und vor allem an eckig geformten Basaltsäulen. Rund ein Drittel der Naturparkfläche wird land- und forstwirtschaftlich genutzt, die Hälfte ist bewaldet. Im Westen gibt es große geschlossene Waldareale, weiter östlich findet man vermehrt Wiesen und Felder und Orte aus der Zeit der Völkerwanderung (Vertreibung der Römer im 3. Jahrhundert) und der mittelalterlichen Rodungskolonisation.

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